Sportclub Freiburg erneut Tabellenführer

Sportclub Freiburg

Maximilian Eggestein (Nr. 8) erzielte in der zehnten Spielminute mit einem Abstauber den Führungstreffer für den Sport-Club. Foto: Detlef Berger

Schuster-Team dreht in Unterzahl die Partie gegen Aufsteiger Schalke 04

Freiburg In einer hart umkämpften Partie konnte der SC Freiburg gegen Aufsteiger Schalke 04 in Unterzahl noch den Siegtreffer zum 2:1 erzielen und sich am fünften Spieltag erneut die Tabellenführung sichern. „Spitzenreiter, Spitzenreiter, yeah, yeah“, schallte es von den begeisterten Rängen, doch für SC Trainer Julian Schuster ist dieser Erfolg zwar eine erfreuliche Momentaufnahme, doch die Tatsache, in Unterzahl das Spiel noch gedreht zu haben, sei für ihn viel wertvoller.

Maximilian Eggestein hatte den Sportclub mit seinem dritten Saisontreffer in Führung gebracht, in der 30. Spielminute gelang den Gästen jedoch der Ausgleich. Die Gäste agierten immer mutiger, das Spiel stand auf der Kippe. Ab der 65. Minute waren die Schalker dann auch noch in Überzahl, da Suzuki die zweite Gelbe Karte sah und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Der Platzverweis erwies sich jedoch als positiver Knackpunkt und die eingewechselten Spieler brachten neuen Schwung in die Partie. Eine butterweiche und zielgenaue Flanke von Vincenco Grifo verwandelte Keisuke Goto mit dem Kopf zum umjubelten Siegtreffer. Ob die rötlich gefärbten Haare einen Beitrag zum Gelingen seines ersten Bundesligatreffers hatten, kann man sicherlich diskutieren. Die Freude beim Torschützen und den Fans war jedoch riesig und auch SC Stürmer Igor Matanovic lobte seinen Mitspieler nach der Partie schmunzelnd „Rote Haare – roter Zauber“. „Die Tabellenführung ist sicherlich kein Zufall und das Ergebnis harter Arbeit. Jetzt müssen wir so weiter machen.“

Für Trainer Julian Schuster war entscheidend, wie die Mannschaft sich nach dem Platzverweis verhalten hat, als es nicht so gut gelaufen ist „Die Mannschaft war für Suzuki da, auch die Fans waren da. Das sind die entscheidenden Dinge. Kompliment an die Mannschaft, wie sie es geschafft hat, in Unterzahl das Spiel zu drehen.“

Gisela Heizler-Ries

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